Landes-Caritasverband Bayern e.V. - Dokumentationen

www.lvbayern.caritas.de
Presse & Aktuelles
Pressemeldungen
Pressestelle
Pressearchiv
Bayern Intern
ConSozial
Dokumentationen
Jahresschriften
Veranstaltungen
Wettbewerb LIGA BANK
Links
Suche

Dokumentation

Allgemeine Sozialberatung: ASB-Tag in Nürnberg (2009)
Allgemeine Sozialberatung (2007)
Arbeit, Arbeitslosigkeit, Beschäftigung (2007)
Europa: Kinderhandel (2007)
Menschenwürdiges Sterben (2006)
Straffälligenhilfe (2006 und 2008)
Theologie (2007)
Umwelt: Kosten sparen und Welt bewahren. Nachhaltigkeit in Einrichtungen der Caritas in Bayern (2009)

90 Jahre Landes-Caritasverband Bayern (2007)


 

Allgemeine Sozialberatung: ASB-Tag in Nürnberg (2009)

Die Allgemeine Sozialberatung ist der Basisdienst der Caritas schlechthin. Finanziert aus Eigenmit­teln steht er den Menschen unbürokratisch und schnell zur Verfügung. Beim 3. Bayerischen ASB-Fachtag am 21. Juli 2009 in Nürnberg, zu dem der Landes-Caritasverband nach Nürnberg eingeladen hatte, sagte Landes-Caritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle vor 70 Teilnehmerinnen udn Teilnehmern, in der ASB würden die Nöte der Menschen am schnellsten sichtbar. Professor Dr. Peter Franz Lenninger von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München sagte, die ASB stehe zunehmend vor individuellen und strukturellen Dilemmata. Der Anspruch einer prozessualen, klienten- und lebensraumorientierten Sozialberatung, die auf nachhaltige Selbsthilfe und Befähigung der Hilfesuchenden abziele, weiche angesichts fehlender Kapazität und beschränkenden Gestaltungsmöglichkeiten immer mehr einer pragmatischen Soforthilfe, verbunden mit dem Angebot niedrigschwelliger, existenzsichernder Unterstützungsangebote durch Tafeln und Kleiderkammern. Lenninger sagte, die Caritas müsse Strategien entwickeln, damit die engagierten Mitarbeitenden trotz quantitativ und qualitativ veränderter Notlagen nicht resignierten, die fachlichen und ethischen Leitbilder und Qualitätsansprüche im Arbeitsalltag eingehalten werden könnten und die ASB nicht zur Lückebüßerin für die schwindende soziale Integrationskraft der Erwerbsarbeit und des Sozialstaats verkomme. Lenninger machte dazu mehrere Vorschläge. Die individuelle Beratung und Einzelfallhilfe müsse im Sinne eines ganzheitlichen sozialraumorientierten Unterstützungsmanagements um Elemente aufsuchender Arbeit und die Prinzipien von Befähigung und Teilhabe in den Bereichen Existenzsicherung, Finanzierungshilfen und Arbeitsintegration ergänzt werden. Auf der Ebene des Sozialraums seien der Ausbau der Gruppenarbeit, der Kooperation und Netzwerkarbeit, der Projektarbeit und der Zusammenarbeit mit der Caritas der Gemeinde angesagt. Auf der institutionellen Ebene der Politik und Öffentlichkeit müsse sich die ASB in kommunalpolitische Entscheidungsgremien einmischen dürfen und Lobbying im Sinne der Sozialanwaltschaftlichkeit betreiben. Dazu freilich bedürfe es fördernder institutioneller Rahmenbedingungen. Dazu gehörten die qualitätsbasierte Erstellung von Rahmenkonzeptionen, Expertisen und eigene Untersuchungen (z. B. landkreisorientierte Armutsberichte). In der Diskussion betonten die Mitarbeitenden aus der ASB immer wieder, wenn die ASB als Basisdienst gelte, dann müssten Caritas und Kirche verlässlich die personellen und zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stellen.

Dokumentation: ZusammenfassungPowerpointpräsentation und Thesenpapier von Prof. Dr. Peter Franz Lenninger.


Allgemeine Sozialberatung

"Zurück in die Almosengesellschaft? Die Allgemeine Sozialberatung der Caritas zwischen anwaltschaftlicher Sozialarbeit und Almosenkultur". Unter diesem Motto stand der 2. Bayerische ASB-Tag am 12. Juli 2007 in Nürnberg, an dem rund 70 Mitarbeitende der Caritas-Kreisverbände in Bayern teilnahmen.

Hintergrund der Themenstellung: Der Sozialstaat wird immer mehr abgebaut. Politisch und wirtschaftlich verursachte Probleme werden von der Politik auf die Einzelnen abgewälzt. Wird die ASB immer mehr zum Lückenbüßer für staatlich reduzierte Sozialleistungen? Die Möglichkeiten der ASB, im engen Rahmen des SGB für gerechte Teilhabe der Menschen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft einzutreten und umfassende, fundamentale individuelle Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten, werden immer geringer.
Wie soll ASB reagieren? Als Verwalterin von zunehmender Armut? Als Helferin (finanzielle Hilfen geben, wenn man kann)? Als Initiatorin armutsorientierter Projekte (mit dem Focus der Hilfe zur Selbsthilfe, Einbezug Bürgerschaftlichen Engagements)? Als Anwältin (für und mit den Betroffenen laut und deutlich Partei ergreifen in Konfrontation mit dem neoliberalen Mainstream)? Welche Möglichkeiten in der konkreten Beratung, in der Projekt-Arbeit, in der Lobby-Arbeit hat die ASB, die den Weg zurück in die Almosengesellschaft aus fachlichen und ethischen Gründen nicht akzeptieren kann?

Eine Dokumentation der Tagung finden Sie hier.

Arbeit, Arbeitslosigkeit und Beschäftigung

Die Stellung in der Arbeitswelt ist für jeden Menschen von zentraler Bedeutung für die soziale Lage und die individuelle Position im gesellschaftlichen Gefüge. Dabei zählt nicht nur die finanzielle Ausstattung; mit der ausgeübten Berufstätigkeit ist zweifellos ein bestimmtes Maß an gesellschaftlicher Anerkennung verbunden. Was kann die Caritas tun, um die Situation arbeitsloser Menschen zu verbessern? Bereits bestehende Angebote zeigen, dass es durchaus möglich ist, mit Beschäftigung in einem geschützten Rahmen auch Menschen nach einer Obdachlosigkeit, nach einer Suchterkrankung, nach einer längeren psychischen Erkrankung und anderen Belastungen wieder zu stabilisieren. Wichtig ist es, die neuen Angebote so zu konzipieren, dass sie die betroffenen Menschen auch wirklich erreichen, ihren Bedürfnissen entsprechen und ihre Lebenswirklichkeit berühren.

Bei einem praxisorientierten Fachtag am 28. März 2007 in Augsburg hat der Landes-Caritasverband diese Thematik und Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Unterlagen zum Fachtag finden Sie hier: Einführung Frau Rainer-Münch, Folien Frau Winkler 1, Folien Frau Winkler 2, Präsentation Wegebau Reichenhall, Präsentation Carida Kelheim, Flyer Labora München, Konzept Rentabel Freising, Präsentation BA Sozialer Arbeitsmarkt, Präsentation BA Jugendprogramme, Plädoyer Menschen brauchen Arbeit, Fotos Fachtag.

Europa: Kinderhandel

Kinderhandel ist offenbar ein weltweiter wachsender Wirtschaftszweig. Bekannt gewordene Einzelfälle und Studien zeigen: Kinderhandel macht auch vor den Grenzen Deutschlands nicht halt. Aber über das tatsächliche Ausmaß, die Hintergründe und die Situation der minderjährigen Opfer ist fast nichts bekannt. Ein von der EU gefördertes Projekt des Landes-Caritasverbandes Bayern mit dem Titel "Kinderrecht-basierte Methodologie zur Identifizierung und Unterstützung von minderjährigen Opfern von Menschenhandel" will Licht ins Dunkel bringen. Die Ergebnisse des Projektes diskutierte der Landes-Caritasverband Bayern mit Experten aus Politik, Justiz, Polizei, Wissenschaft und Hilfsorganisationen im Rahmen einer Fachtagung am 26. und 27. September 2007 in München. Eine Dokumentation der Tagung finden Sie hier, Fotos zur Tagung werden bis Mitte März 2008 eingestellt.
Der Abschlussbericht mit den zentralen Ergebnisse des Projektes wurde ebenso  wie der  Gesamtbericht 2008 veröffentlicht.

Menschenwürdiges Sterben

Aus christlicher Sicht gibt es einen Anspruch auf ein menschenwürdiges Sterben, aber kein Recht zum Töten von pflegebedürftigen Menschen. Zwei Fachtagungen des Landes-Caritasverbandes Bayern in Nürnberg (13. November 2006) und München (20. November 2006) haben die katholische Position bekräftigt. Eine Dokumentation finden Sie hier.

Straffälligenhilfe

Die Familie wird mitbestraft

Eine Fachtagung zur Straffälligenhilfe mit dem Titel "Die Familie wird mitbestraft. Bedarfe, Forderungen, Perspektiven: Menschen im sozialen Umfeld von Inhaftierten" haben die Katholische Landes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe im Landes-Caritasverband, die Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe München und die Katholische Stiftungsfachhochschule München am 22. Juni 2006 in München veranstaltet. Anbei eine Dokumentation der Referate (zum Download).

Übergang gestalten. Chancen, Risiken und Verantwortlichkeiten in der Hilfe für Straffällige

Die Ergebnisse der Kriminologie zeigen auf, dass der Übergang von der Haft in die Freiheit für die Betroffenen ein besonders kritischer Zeitpunkt ist. Hier werden die Weichen für den weiteren Lebensweg gestellt. Eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen, die für die Hilfe der straffällig gewordenen Menschen zuständig ist, ist für die Rückfallvermeidung notwendig. Diese Zusammenarbeit ist nicht ganz ohne Probleme. Bei einem Fachtag in Straubing am 22. Juli 2008 wurde über diese Schwierigkeiten aber auch über die Chancen beim Übergangsmanagement diskutiert. Die Dokumentation finden Sie hier.


Kontakt: Hilde Rainer-Münch, Referentin für Straffälligenhilfe beim Landes-Caritasverband Bayern

Theologie

Enzyklika "Deus caritas est" von Papst Benedikt XVI. (2007)

Im Mai 2007 hat der Landes-Caritasverband einen Studientag für die Vorsitzenden der bayeri­schen Diözesan-Caritasverbände und Fachver­bände sowie die Diözesan-Caritasdirektoren über die Enzyklika "Deus caritas est" von Papst Benedikt XVI. organisiert. Die Dokumentation finden Sie hier.

Umwelt: Kosten sparen, Welt bewahren. Nachhaltigkeit in Einrichtungen der Caritas in Bayern (2009)

Unter dem Motto Kosten sparen &ndash Welt bewahren. Nachhaltigkeit in Einrichtungen der Caritas in Bayern hat der Landes-Caritasverband gemeinsam mit der Katholischen Akadmie in Bayern in München am 23. Juni 2009 einen Fachtag veranstaltet. Einige Unterlagen finden Sie hier:
Zusammenfassung des Landes-Caritasverbandes.
Weihbischof Bernd Uhl (Freiburg): Die Welt bewahren. Brennpunkt Schöpfungsgveranwortung. Thesen.
Ministerialdirektor Wolfgang Lazik (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, München): Caritas und Klimaschutz.
Dr. Wulf Grimm (Deutsche Bundesstiftung Umwelt): Fördermöglichkeiten.
Axel Papendieck (kfw bankengruppe): Energieeffizientes Bauen und Sanieren. Wohnwirtschaftliche Programme der kfw
Edmund Gumpert (Umweltbeauftragter der Diözese Würzburg): Ökologische Anforderungen an Einrichtungen der Caritas. Thesen und Charts
Heinz Werner Engel (ECE Brüssel): Nachhaltiges Wirtschaften.

Die Umwelterklärung des Landes-Caritasverbandes Bayern von 2009 finden Sie hier.

Förderrichtlinien:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative (1. Januar 2009)

Kurzfassung &bdquoRichtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative" (genannt Förderrichtlinie Kommunen) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen. Ergänzende Förderhinweise des BMU für kirchliche Antragsteller*) gemäß Nr. 3 b) der Förderrichtlinie vom 01. Januar 2009

 

 

90 Jahre Landes-Caritasverband Bayern (2007)

Am 24. Oktober 2007 feierte der Landes-Caritasverband Bayern sein 90jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst und einem Festakt in der Katholischen Stiftungsfachhochschule München. Die Dokumentation finden Sie hier. Aus Anlass des Jubiläums wurde außerdem eine Festschrift herausgegeben.