|
Suchthilfe
|
|
|
Ziele Leistungsangebote der Caritas in Bayern Adressen in Ihrer Nähe Zahlen Positionen und Stellungnahmen Dienstleistungen des Landes-Caritasverbandes Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner Links
|
|
|
Zur Suchtkrankheit rechnet man neben Alkoholmissbrauch und Medikamentenmissbrauch, den Gebrauch von illegalen Drogen, Spielsucht,
Medienmissbrauch und Ess-Störungen. Suchtgefährdete und suchtkranke Menschen erreichen häufig zu spät oder überhaupt nicht
das Suchthilfesystem.
Besonders schwierig ist die Situation der Kinder von Suchtkranken. Rund 70 Prozent der betreuten Frauen und 54 Prozent der
Männer haben eigene Kinder. Kinder von Suchtkranken tragen ein sechsfach höheres Risiko selbst suchtkrank zu werden. Kinder
von suchtkranken Eltern haben keine Möglichkeit in einer kindgerechten Welt aufzuwachsen, sie leben oft recht isoliert und
übernehmen unbewusst ein tragende Rolle und Verantwortung im Familienleben. Und: Sucht stigmatisiert. Neben der emotionalen
Belastung erleben die Kinder suchtkranker Eltern häufig auch Gewalt, denn Alkohol setzt die Hemmschwelle herunter.
|
|
|
|
|
|
Das Engagement der Caritas im Bereich der Hilfe für suchtkranke Menschen umfasst Angebote menschlicher und fachlicher Beratung
sowie Therapie und rehabilitative Hilfen, die sich am Abhängigen selbst und an seinem familiären und sozialen Umfeld orientieren.
Im Rahmen eines ganzheitlichen, an den Grundwerten christlichen Glaubens orientierten Menschenbildes sollen durch diese Hilfestellungen
die seelische, geistige, soziale und körperliche Gesundheit der Klient(inn)en gefördert werden. Dies geschieht vor allem durch
verschiedene Maßnahmen im Bereich der Vorbeugung und Suchtprävention, durch ambulante psychosoziale Beratung und Behandlung
in einzel-, paar-, familien- und gruppentherapeutischen Gesprächen und durch weitergehende stabilisierende Hilfestellungen.
|
|
|
Ziel dabei ist es, den Suchtkranken, ihren Angehörigen, aber auch anderen wichtigen Bezugspersonen aus dem sozialen Umfeld
wie z. B. Arbeitgebern Impulse zur Veränderung suchtfördernder oder suchterhaltender Einstellungen und Verhaltsweisen zu geben.
|
|
|
|
|
|
Die Einrichtungen und Dienste der Caritas und der angeschlossenen Fachverbände in Bayern halten differenzierte Hilfeangebote
vor.
|
|
|
- Prävention
- Ambulante Beratungs- und Behandlungsstellen
- Fachkrankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen
- Tageskliniken
- Übergangseinrichtungen
- Nachsorgewohngemeinschaften
- Einrichtungen für Ess-Störungen
- Externe Suchtberatung in Justizvollzugsanstalten
- Tagesstätten für Suchtkranke
- Werkstätten und Arbeitsprojekte
- Alkoholfreie Clubs /Gaststätten
- Selbsthilfegruppen
|
|
|
|
|
|
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Suchtberatungsstellen der Caritas oder an die Caritas-Kreisverbände.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen sind etwa 5 Prozent aller Bundesbürger suchtkrank. 9,3 Millionen
Bundesbürgerinnen und Bundesbürger praktizieren einen riskanten Alkoholkonsum. Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts
ergab, dass bereits 6 Prozent der 12- bis 24-jährigen alkoholabhängig sind. Etwa 5-8 Prozent der Beschäftigten eines Unternehmens
sind alkoholabhängig und weitere 10 Prozentalkoholgefährdet. Detaillierte Zahlen zur Caritas finden Sie in der Einrichtungsstatistik der Caritas in Bayern.
|
|
|
|
|
|
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS): Qualitätsstandards in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe (2007)
|
|
|
Leistungsbeschreibung der psychosozialen Suchtberatungsstellen in Bayern (2007)
|
|
|
Landes-Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAGFW) und Koordinierungsstelle der Bayerischen Suchthilfe: Eckpunkte zur Konzeption der Leistungen der Suchtberatung und psychosoziale Betreuung nach SGB II (2006)
Stellungnahme der Koordinierungsstelle der Bayerischen Suchthilfe (KBS) zum "Programm der Bayerischen Staatsregierung gegen Drogen und
Sucht" (2005)
|
|
|
|
|
|
Der Landes-Caritasverband
|
|
|
- bündelt und koordiniert die Informationen für die Diözesan-Caritasverbände
- arbeitet mit an der fachlichen und organisatorischen Weiterentwicklung
- arbeitet mit an der verbandsübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege (LAGFW)
und der Koordinierungsstelle der Bayerischen Suchthilfe (KBS)
- greift sucht- und sozialpolitische Themen auf
- erstellt Stellungnahmen und fachpolitische Positionen
|
|
|
|
|
|
Zuständig für die Suchthilfe beim Landes-Caritasverband Bayern ist die Diplom-Sozialpädagogin (FH) Hilde Rainer-Münch. E-Mail: hilde.rainer-muench@caritas-bayern.de
|
|
|
In den sieben bayerischen Diözesan-Caritasverbänden sind folgende Referentinnen und Referenten für die Suchthilfe zuständig:
Augsburg Barbara Habermann: b.habermann@caritas-augsburg.de Bamberg Elisabeth Nuesslein: elisabeth.nuesslein@caritas-bamberg.de Eichstätt Petra Masset: psb.ingolstadt@caritas-eichstaett.de München Mignon Drenckberg: mdrenckberg@caritasmuenchen.de Passau Julius Krieg: psychosoziale.Berantung@caritas-passau.de Regensburg Christian Kreuzer: c.kreuzer@caritas-regensburg.de Würzburg Bernhard Christof: christofb@caritas-wuerzburg.de
Weitere Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Fachklinik Annabrunn: Dr.Heidegger E-Mail: fachklinik@annabrunn.de Fachklinik Hirtenstein, Bolsterlang: Dr. Rupert Müller E-Mail: fachklinik@hirtenstein.de Fachklinik Weihersmühle: Peter Eichhorn E-Mail: peter.eichhorn@weihersmuehle.de
|
|
|
|
|
|
Deutscher Caritasverband
|
|
|
|
|
|
Bundesebene
|
|
|
|
|
|
Bayern
|
|
|
|
|
|
Europa
|
|
|
|
|