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Straffälligenhilfe
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Ziele Leistungsangebote der Caritas in Bayern Adressen in Ihrer Nähe Aktuelles Zahlen Positionen und Stellungnahmen Dienstleistungen des Landes-Caritasverbandes Bayern Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner Links
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Die Caritas in Bayern und ihre angeschlossenen Fachverbände (Katholischer Männerfürsorgeverein, Katholische Jugendfürsorge,
Sozialdienst katholischer Frauen und Sozialdienst katholischer Männer) bieten im Bereich der Straffälligenhilfe differenzierte
Hilfen an. Die Träger von Einrichtungen und Diensten sind zusammengeschlossen in der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft
Straffälligenhilfe (LAG-S).
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Das Engagement der Caritas und der Kirche in der Sorge für straffällig gewordene Menschen und ihre Familien gründet im Wort
Jesu Christ selbst. "Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen", sagt Jesus in seiner Gerichtsrede (Mt 25,37). Im Hebräerbrief (Hebr 13,3) heißt es programmatisch: "Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen." Die Gefangenen
zu besuchen, gehört zu den so genannten "Leiblichen Werken der Barmherzigkeit", die alle Christen üben sollen.
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Die freie Straffälligenhilfe berät und begleitet straffällig gewordene Menschen und ihre Angehörigen sowie Opfer von Straftaten
auf freiwilliger Basis. Das Angebot ist als ganzheitliche und durchgängige Hilfe organisiert und umfasst alle Maßnahmen zur
Stärkung und Förderung der persönlichen Fähigkeiten. Vorrangiges Ziel ist die Verbesserung der individuellen Lebenssituation
und die Integration in der Gesellschaft. Grundanliegen ist die Vermeidung von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Armut. Das
Angebot ist nicht an justitielle Verfahren gebunden, sondern orientiert sich an den jeweiligen Problemlagen der Betroffenen.
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Die katholische Kirche und ihre Caritas widersprechen allen Plänen, die Idee der Resozialisierung auf eine Sozialtechnik zu
verkürzen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann hat den Auftrag der Kirche so formuliert:
"Indem die Kirche am Ziel der Resozialisierung, der Versöhnung des Schuldigen mit sich, mit den Opfern, den Angehörigen und
seiner Umgebung und nicht zuletzt mit Gott festhält, leistet sie einen wesentlichen Beitrag zu einer wertgebundenen Ausgestaltung
des Strafvollzugs."
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Die Einrichtungen und Dienste der Caritas und ihrer Fachverbände in Bayern halten folgendes Hilfeangebot vor:
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- Stationäre und Teilstationäre Einrichtungen (Wohngruppen) für Entlassene
- Beratung vor, während und nach der Entlassung
- U-Haftvermeidung, Betreuung in Arrest und Untersuchungshaft
- Allgemeine Sozialberatung (Schuldnerberatung Sozialhilferecht, Wohnungsangelegenheiten)
- Ambulante Maßnahmen (Betreuungsweisungen, Täter-Opfer-Ausgleich, soziale Trainingskurse)
- Jugendgerichtshilfe und Bewährungshilfe
- Vermittlung in Gemeinnützige Arbeit
- Täter-Opfer-Ausgleich
- Sonstiges, z.B. Angehörigenarbeit, Partnerseminare
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Die Adressdatei wird derzeit aufgebaut. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Caritas-Kreisverbände oder an die Geschäftstelle Katholische Landes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe: Tel: 089/54497-161.
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Übergang gestalten - Chancen, Risiken und Verantwortlichkeiten in der Hilfe für Straffällige. Die Ergebnisse der Kriminologie zeigen auf, dass der Übergang von der Haft in die Freiheit für die Betroffenen ein besonders
kritischer Zeitpunkt ist. Hier werden die Weichen für den weiteren Lebensweg gestellt. Eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen
Berufsgruppen, die für die Hilfe der straffällig gewordenen Menschen zuständig ist, ist für die Rückfallvermeidung notwendig.
Diese Zusammenarbeit ist nicht ganz ohne Probleme. Bei einem Fachtag in Straubing am 22. Juli 2008 wurde über diese Schwierigkeiten
aber auch über die Chancen beim Übergangsmanagement diskutiert. Die Dokumentation finden Sie hier.
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Großes Engagement der Kirche in der Straffälligenhilfe: Die Katholische Kirche in Bayern und ihre Caritas wenden viel Geld für die Straffälligenhilfe auf. (Dezember 2007)
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Täter und Opfer: Die Straffälligenhilfe darf den Blick nicht nur auf den Täter richten, sondern muss die Nöte und Bedürfnisse der Opfer und
Geschädigten im Auge behalten. Diese Auffassung vertraten Experten und Expertinnen der Wohlfahrtsverbände bei einem Fachtag der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAGFW) in Augsburg. (Oktober 2006)
Die Familie wird mitbestraft: Zu mehr Verständnis und Unterstützung für die Angehörigen von Gefangenen hat Bayerns Landes-Caritasdirektor Prälat Karl-Heinz
Zerrle aufgerufen. Bei einem Fachtag zur Straffälligenhilfe in München sagte er, die Angehörigen seien unfreiwillig und unschuldig
Mitgestrafte. Allerdings würden sie von niemand als solche wahrgenommen: "Eine Inhaftierung führt stets zu einem Ausnahmezustand
für alle Beteiligten. Die Angehörigen geraten in eine seelische, finanzielle, soziale Krise. Der Strafvollzug lässt die familiäre
Situation der Inhaftierten und die Probleme der Angehörigen in der Regel außer Acht. Selbstkritisch müssen wir anmerken: Auch
die Straffälligenhilfe berücksichtigt die Probleme der Angehörigen nicht in ausreichendem Maße." (Juni 2006) Die Dokumentation der Tagung finden Sie hier.
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In den bayerischen Justizvollzugsanstalten sind 11.442 Haftplätze eingerichtet, davon 10.707 für Männer (einschließlich 846
im offenen Vollzug) sowie 735 für Frauen (einschließlich 12 im offenen Vollzug). Die tatsächliche Belegung in den bayerischen
Justizvollzugsanstalten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Derzeit wird von rund 13.000 inhaftierten Personen
in Bayern ausgegangen.
Die ca. 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straffälligenhilfe der Caritas in Bayern haben jährlich Kontakt zu rund 8.000
Betroffenen. Detaillierte Zahlen finden Sie in der Einrichtungsstatistik der Caritas in Bayern.
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Gesetz über den Vollzug der Freiheitsstrafe, der Jugendstrafe und der Sicherungsverwahrung (Bayerisches Strafvollzugsgesetz
BayStVollzG): Am 4. Dezember 2006 hat das Bayerische Staatsministerium der Justiz einen neuen Gesetzesentwurf vorgelegt. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGFW) hat zum Jugenstrafvollzug eine Stellungnahme abgeben. Der Arbeitskreis Verfassungs-, Rechts- und Parlamentsfragen der SPD-Landtagsfraktion hat am 25. Januar 2007 Eckpunkte
zum Jugendstrafvollzug veröffentlicht.
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Stellungnahme zum Entwurf eines Strafvollzugsgesetzes: Die LAGFW hat im November 2006 zum Entwurf des Strafvollzugsgesetzes (Entwurf vom 3. August 2006), insbesondere des Jugendstrafvollzugsgesetzes,
des Bayerischen Staatsministerium der Justiz Stellung genommen. Bei einem Fachgespräch der Landtagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN erklärte die Referentin für Straffälligenhilfe
beim Landes-Caritasverband, Hilde-Rainer-Münch: "Es darf nicht sein, dass die Resozialisierungsmaßnahmen nur unter Kostengesichtspunkten gestaltet werden." Indem man Jugendliche
professionell und konsequent erziehe, wirke man Rückfällen entgegen und biete der Gesellschaft den notwendigen Schutz vor
weiteren Straftaten. (November 2006)
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Der Landes-Caritasverband
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- bündelt und koordiniert die Informationen für die Diözesan-Caritasverbände und die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe
- arbeitet mit an der fachlichen und organisatorischen Weiterentwicklung
- arbeitet mit an der verbandsübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
in Bayern (LAGFW)
- greift kriminal- und sozialpolitische Themen auf
- organisiert bayernweite Fachtage und Informationsangebote
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Katholischer Männerfürsorgeverein, http:// www.kmfv.de/ Katholische Jugendfürsorge, http://www.kjf-muenchen.de/ SkF, Sozialdienst katholischer Frauen, http://www.skfbayern.de SKM, Sozialdienst katholischer Männer
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Vorstand Kath. Landes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe
Vorsitzender: München Landes-Caritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle E-Mail: karl-heinz.zerrle@caritas-bayern.de<BR> Geschäftsführung: Lydia Halbhuber-Gassner: halbhuber-gassner@skfbayern.de
Referentin des Landes-Caritasverbandes: Hilde Rainer Münch: hilde.rainer-muench@caritas-bayern.de
Augsburg Wolfgang Krell: w.krell@caritas-augsburg.de München Bernhard Kwiaskowski: b.g.kwiaskowski@kjf-muenchen.de Elke Prumbach: e.prumbach@skf-muenchen.de Jakob Rupert: mzs@kmfv.de Zentralstelle Nürnberg Wolfgang Senft: wa-senft@web.de Passau Reinhold Url: url_r@caritas-passau.de
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Katholische Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS) http://www.kags.de/ Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe e.V. (BAG-S): http://www.bag-straffaelligenhilfe.de/ Konferenz der katholische Seelsorge an den Justizvollzugsanstalten: http://www.kath-gefaengnisseelsorge.de/
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