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Migration und Integration
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Ziele Leistungsangebote der Caritas in Bayern Adressen in Ihrer Nähe Aktuelles Zahlen Positionen und Stellungnahmen Dienstleistungen des Landes-Caritasverbandes Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
"Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer
unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägypten. Ich bin der HERR,
euer Gott." Leviticus 19,33f (3. Buch Mose)
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Viele tausend Menschen sind in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland und Bayern zugewandert, sei es als Heimatvertriebene
der Weltkriege, als (Spät-)Aussiedler, Flüchtlinge oder Arbeitsmigranten. Die unterschiedlichen Angebote der Caritas hat diese
Menschen immer wieder unterstützt, hier Orientierung und eine neue Heimat zu finden oder Perspektiven zu entwickeln.
Der Migrationdienst der Caritas wurde analog zum unterschiedlichen Rechtsstatus der Migrant(inn)en entwickelt. So gibt es
Flüchtlingsdienste, Migrations(erst)beratungsdienste und Jugendmigrationsdienste. Des weiteren gibt es Angebote für Weiterwanderung
und Rückkehr sowie für Menschen ohne legalen Aufenthalt in Deutschland. Dies alles ist organisiert unter dem Dach des Migrationsdienstes
der Caritas in Bayern.
Die Arbeit wird fachlich auf Landesebene vom Landes-Caritasverband Bayern und regional von den Diözesan-Caritasverbänden begleitet.
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- Unterstützung der rechtmäßig und auf Dauer in Bayern lebenden Migrantinnen und Migranten und Hilfe bei deren Integrationsprozeß
- Informationen, Orientierung und individuelle Hilfen für vorübergehend hier lebende Flüchtlinge und Personen ohne Aufenthaltsstatus
Anwaltschaftlicher
- Einsatz für soziale und humanitäre Mindestrechte für irregulär in Deutschland lebende Menschen Förderung des Zusammenlebens
zwischen Einheimischen und Migrantinnen und Migranten
- Entwicklung von Teilhabemöglichkeiten von Zuwanderern und Ihrer Kinder an gesellschaftlichen Prozessen
- Anlaufstelle in Krisensituationen bieten
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Der Migrationsdienst der Caritas umfasst neben der Migration(erst)beratung und Jugendmigrationsdienste auch Flüchtlingsberatung,
Angebote für bereits länger hier lebende Migranten, Hausaufgabenhilfen, Weiterwanderungsangebote, Projektarbeit und unterhält
ein Rechtsberaternetz. Die Angebote im Einzelnen:
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- Beratung bezüglich des Aufenthaltsstatuts Hilfen bei der Orientierung in der neuen Gesellschaft
- Hilfen bei der Integration für neu zugewanderte und bereits länger hier lebende Migrantinnen und Migranten
- Unterstützung bei der Suche von Sprachkursangeboten
- Hilfen zur Sicherstellung des Lebensunterhalts
- Hilfen für ratsuchende Migrantinnen und Migranten zur Inanspruchnahme vorhandener sozialer Angebote
- Beratung in Aus-, Weiterwanderungs- und Rückkehrfragen
- Vermittlung ratsuchender Migrantinnnen und Migranten an weiterführende Dienste der Caritas
- Erschließung und Förderung der Ressourcen, Selbstorganisation und Selbsthilfepotentiale der Migrantinnen und Migranten
- Förderung ehrenamtlichen Engagements
- Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer sozialer Dienste in migrationsspezifischen Fragen
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Auskünfte geben die örtlichen Caritas-Kreisverbände in Bayern. In der Regel sind dort auch die Dienste für Migration und Integration angesiedelt.
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2009: Fortbildungsangebote für Beraterinnen und Berater in der Migrations- und Integrationsberatung zu den Themen Gefährdung
des Kindeswohls, Mediation, Tabus in der Beratung finden Sie hier.
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2007: Im Sommer soll das 2. Änderungsgesetz zum Zuwanderungsgesetz verabschiedet werden. Hier sollen EU-Richtlinien in nationales
Recht übernommen werden und der Familiennachzug neu geregelt werden. Die hat Auswirkungen auf die Praxis der Erteilung von
Aufenthaltstiteln.
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2007: Bei bereits länger in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund wurden erhebliche Integrationsdefizite
festgestellt, die nicht nur mit schlechten Sprachkenntnissen zusammenhängen. Die Caritas Migrationsdienste haben sich auch
immer schon um diese Menschen gekümmert und Unterstützung angeboten. Seit letztem Jahr ist dies auch stärker ein Anliegen
der Politik und Verwaltung geworden. Nachholender Spracherwerb und Eingliederung in die Gesellschaft sind vorrangige Ziele.
2007: Die Zahl derer, die zugewandert, geblieben und hier alt geworden sind, ist beträchtlich gestiegen, deshalb sieht der
Caritasverband es zunehmend wichtiger an, spezielle ambulante Angebote für ältere Menschen mit Migrationhintergrund anzubieten.
2006: Die Innenminister der Länder haben im Herbst 2006 eine Beliebrechtsregelung erlassen, die es bisher Geduldeten ermöglicht,
eine dauerhaften Aufenthalt hier zu bekommen. Die Caritas beobachtet die Umsetzung dieser Regelung und setzt sich für die
Anspruchberechtigten ein.
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Über 200 Mitarbeiter(innen) arbeiten in Migrationsdiensten und Projekten der Caritas mit Migrationsbezügen.
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Bleiberechtsregelung unzureichend: Die Bundesregierung hat am 28. März 2007 den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien
der Europäischen Union beschlossen. Das Gesetz enthält zwar einige begrüßenswerte Verbesserungen und Klarstellungen, führt
in seiner Gesamtheit aber zu einer Verschärfung des Ausländerrechts. Die Umsetzung der Richtlinien erfolgt restriktiv, Spielräume
zur Liberalisierung und Öffnung werden nicht ausreichend genutzt. Darüber hinaus enthält der Gesetzentwurf Änderungen, die
nicht im Zusammenhang mit den europarechtlichen Vorgaben stehen und zu neuen Restriktionen führen. Weitere Informationen hier. (März 2007)
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Der Landes-Caritasverband Bayern
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- arbeitet mit an der fachlichen und organisatorischen Weiterentwicklung des Arbeistbereiches Migration und Integration durch
Tätigkeit in entsprechenden Gremien des Deutschen Caritasverbandes und der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
in Bayern
- bündelt und koordiniert die Informationen für die Diözesan-Caritasverbände
- organisiert die Fachkonferenz der Referentinnen und Referenten der sieben bayerischen Diözesan-Caritasverbände
- berät und begleitet Diözesan-Caritasverbände und Fachverbände
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Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
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Zuständig für Migration und Integration beim Landes-Caritasverband ist der Diplom-Sozialpädagoge Stefan Wagner: stefan.wagner@caritas-bayern.de
In den sieben Diözesan-Caritasverbänden sind folgende Referenten für Migration und Integration zuständig:
Augsburg Wolfgang Friedel: w.friedel@caritas-augsburg.de Bamberg Peter Pohl: peter.pohl@caritas-bamberg.de Eichstätt Hartwig Dir: hartwig.dirr@caritas-eichstaett.de Josef Höfler: josef.hoefler@caritas-eichstaett.de München und Freising Wilhelm Dräxler: wdraexler@caritasmuenchen.de Passau Fritz Loos: loos@caritas-passau.de Regensburg Josip Smoljo: j.smoljo@caritas-regensburg.de Würzburg: Thomas Kipple: kipplet@caritas-wuerzburg.de
Für den Bereich der Jugendmigrationsdienste ist auf Landesebene die Fachbeauftragte beim IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit, Landesverband Gabriele Leibold zuständig:
gabriele.leibold@invia-bayern.de
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