Kinder- und Jugendhilfe
Hier: Erziehungshilfe
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"Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf" (Mt 18, 5) Jesus schließt Kinder in seine Arme, nimmt
sie in Schutz und warnt davor, ihnen ihre Lebens-chancen und die Lust am Leben zu nehmen.
Erziehungshilfe, d.h. die Hilfen nach § 27 ff Kinder- und Jugendhilfegesetz(SGB VIII), hat weit zurückreichende Wurzeln. Sie
ist in der Heimerziehung, der Sorge um verwaiste und anderweitig elternlos gewordene Kinder zu sehen.
Die älteste Einrichtung der katholischen Heimerziehung in Bayern ist über 430 Jahr alt. Vom 19. Jahrhundert bis weit in die
zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts waren nicht nur die Träger der Einrichtungen Ordensgemeinschaften, auch die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter waren weitgehend Ordensangehörige.
Heimerziehung, Erziehungshilfe im allgemeinen, ist immer Spiegel der Gesellschaft. Daher haben sich die Hilfeformen seit den
sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts ausdifferenziert, geöffnet und verändert. Die gesetzliche Grundlage des KJHG, das 1990
eingeführt wurde, fordert individualisiertere Hilfeformen, die sich nach dem erzieherischen Bedarf im Einzelfall richten.
Biblische Aussage und ihre Konsequenz für die Erziehungshilfe in katholischer Trägerschaft
In Gottes Schöpfung nimmt der Mensch einen hervorragenden Platz ein, da er das einzige Geschöpf ist, das nach Gottes Ebenbild
geschaffen ist (Gen 1, 27). Dies gilt für Mann und Frau (Gen 1, 28), womit beiden eine unvergleichliche Würde zugesprochen
ist, die dem Menschen als Wesenszug eigen ist. Gottes Heilswille ist dabei universal, d.h. er will alle Menschen und zugleich
den ganzen Menschen retten. So heilt Jesus alle Gebrechen (Mk 1, 34), die körperlichen und die seelischen (Lk 15, 11 ff);
er will, dass die Menschen das Leben haben, und es in Fülle haben (Joh 10, 10). Dabei genießen Menschen, die in Krisensituationen
leben Gottes besonderes Interesse. Er identifiziert sich mit ihnen, so dass Jesus die Hilfe, die Menschen einander zukommen
lassen, als IHM selbst erwiesen bezeichnet. "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan
(Mt 25, 40)." Wenn also die Armen und entrechteten Gottes besondere Freunde sind und Jesus seine eigene Sendung von seinen
Jüngern fortgesetzt sehen möchte, muss sich die Kirche vorzugsweise um Unterprivilegierte und Hilfebedürftige kümmern.
Erziehungshilfe in katholischer Trägerschaft wird mit dem Proprium der Caitas im Sinne des § 1 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes
durchgeführt, insbesondere sei hier genannt:
- Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen
Persönlichkeit.
- Jugendhilfe soll zur Verwirklichung des Rechts nach Absatz 1 insbesondere (1.) junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen
Entwicklung fördern und dazu beitragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen, (2). Eltern und andere Erziehungsberechtigte
bei der Erziehung beraten und unterstützen, (3.) Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl schützen, (4.) dazu beitragen,
positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie die kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten
oder zu schaffen.
Die Caritas bekennt sich zur Verwirklichung der Kinderrechte, zur Unterstützung und Verwirklichung der Elternrechte und führt
im Sinne des Hilfeplans (§ 36 SGB VIII) die nötigen Hilfen des KJHG durch. Sie arbeitet dabei partnerschaftlich mit den jungen
Menschen, den Eltern und dem Jugendamt zusammen.
Alle im SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) aufgeführten ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfen
und angrenzende Formen der Kinder- und Jugendhilfe werden von Einrichtungen und Diensten, die der Caritas als Spitzenverband
angehören, angeboten.
Hier sind besonders folgende Paragraphen des SGB VIII zu nennen:
§ 28 Erziehungsberatung
§ 29 Soziale Gruppenarbeit
§ 30 Erziehungsbeistand
§ 31 Sozialpädagogische Familienhilfe
§ 32 Erziehung in einer Tagesgruppe, heilpädagogischen Tagesgruppe
§ 33 Vollzeitpflege
§ 34 Heimerziehung, sonstige betreute Wohnformen
§ 35 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendhilfe
§ 41 Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung
§ 42 Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichenritas
Über die Diözesan-Caritasverbände und die Fachverbände erhalten Sie die benötigen Adressen. Auskunft erhalten Sie auch über
den Landesverband kath. Einrichtungen und dienste der Erziehungshilfen in Bayern e.V. (LVkE). (Sekretariat: lvke.m.heckel@caritas-bayern.de)
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Einrichtungen/Dienste
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Betreute
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Mitarbeiter(innen)
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Art
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Zahl
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Heim § 34
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111
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3.418
|
2.695
|
|
EB § 28
|
80
|
37.166
|
514
|
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SPFH § 31
|
25
|
1.512
|
115
|
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Ambulant § 27 (3)
|
9
|
267
|
44
|
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Tagesgruppe § 32
|
41
|
1.176
|
507
|
Diese beispielhafte Aufzählung zeigt, dass die Erziehungshilfe in caritativer Trägerschaft in Bayern in 266 Einrichtungen
und Diensten mit 3.875 Mitarbeiter(innen) 43.539 junge Menschen und ihre Familien betreut und fördert. Es ist zu beachten,
dass die Formen von Betreuung von einer Betreuung über Tag und Nacht (Heimerziehung) bis zu einer Beratung von ein bis zweimal
die Woche (Erziehungsberatung) gehen.
Hier sind die Empfehlungen zu den verschiedenen Formen der Hilfen zur Erziehung zu nennen, die vom Landesjugendhilfeausschuss
herausgegeben werden. Als Mitglieder des Landesjugendhilfeausschusses arbeiten Mitarbeiter(innen) des Landes-Caritasverbands
mit (http://www.blja.bayern.de/).
Fachliche Veröffentlichungen: Pädagogischer Rundbrief
Der auf Landesebene tätige caritative Fachverband der Caritas veröffentlicht regelmäßig Informationen zu Themen der Erziehungshilfen.
Die Ausgaben von 4/1999 bis 2006 finden Sie hier:
Heft 4/1999: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der Erziehungshilfe
- Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Erziehungshilfe
- Betetiligungsformen von Jugendlichen in Jugendhilfeeinrichtungen
- Partizipation von Kindern und Jugendlichen am Beispiel von geschlossenen
Einrichtungen
Heft 1/2000: Evaluation in Einrichtungen der Erziehungshilfe
- Evaluationsstudie erzieherischer Hilfen - Controlling und Evaluation in Einrich-
tungen der Kinder- und Jugendhilfe
- Verhaltenseinschätzung als Grundlage einer vernetzten Erziehungs- und
Behandlungsplanung in der stationären Jugendhilfe
Heft 2/2000: Erfahrungen stiften, Leben lernen in der Heimerziehung
- Würzburger Evaluationsstudie (WJE-Studie) - Zusammenfassung und Schluss-
folgerungen aus den Ergebnissen
- Wo kämen wir denn da hin ...?! - Über die Bedürfnisse von verhaltensauffälligen
Kindern und Jugendlichen und über die Reaktion von PädagogInnen
- LISA ... und dann kam ich ins Heim: ein außergewöhnliches Buch von und
über Heimkinder
- Buchbesprechung: Wo gehöre ich hin? - Biografiearbeit mit Kindern und
Jugendlichen (Ryan/Walker)
Heft 3/2000: Arbeit in Tagesgruppen (HPT nach § 32, § 35a KJHG)
- Integration hat ihren Preis - und es bleibt die Frage, wer ihn bezahlt
- Elternarbeit unter besonderen Bedingungen: Entwicklungen und Erfahrungen
aus der Zusammenarbeit mit Eltern in der Heilpädagogischen Tagesstätte
Hebertshausen des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising
- Sensorische Integration: Ein Grundstein in der Arbeit einer Heilpädagogischen
Tagesstätte
- Integration von Kindern mit besonderem Betreuungs- und Behandlungsbedarf
in Tagesgruppen - Möglichkeiten und Grenzen
- Ergebnisse der Jule-Studie zur Arbeit der Tagesgruppen (§ 32 KJHG)
Heft 4/2000: Erziehungshilfe als soziale Dienstleistung ...
- Mit Eltern erziehen und nicht gegen sie - Zum Perspektivenwechsen in der
Jugendhilfe - Entwicklung, Konzepte und ihre Rahmenbedingungen
- Zur Wichtigkeit von Qualitätsmerkmalen und zur Zufriedenheit mit ihrer Ausge-
staltung im Angebot einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung: Evalutation einer
Kundenbefragung bei den Fachkräften der belgenden Jugendämter
Heft 1/2001: Heimerziehung zwischen Elternarbeit und Förderung der Verselbständigung
- Der Hilfeerfolg in den stationären Hilfen - Ergebnisse der Studie "Umbau statt
Ausbau" / Zur Evaluation stationärer Erziehungshilfen in München
- Ziele und Empfehlungen hinsichtlich des künftigen Umgangs mit der Sprache
im Sozialbereich
- Mit Muskelkraft von Pfaffendorf nach Venedig - Alpentriathlon des Jugendhilfe-
zentrums Dominikus Savio
Heft 2/2001: Religiöse Erziehung in der Erziehungshilfe
- Megatrend Religion? Religiöse Erziehung in der Kinder- und Jugendhilfe
- Gedanken zu einer religionspädagogischen Notwendigkeit
Heft 3/2001: Braucht die Erziehungshilfe etwa doch Diagnostik?
- Diagnostik in der Erziehungshilfe
Heft 4/2001: Erziehungshilfe auf dem Weg I
- Integrierte Erziehungshilfen - Zu einem neuen Verständnis von Professonalität
in den Erziehungshilfen
- Schwierige Jugendliche und die Frage nach den Grenzen der Erziehung
Heft 1/2002: Erziehungshilfe auf dem Weg II
- Flexibilisierung in der Heimerziehung und die Folgen
- Gender Mainstreaming im Feld der stationären Erziehungshilfe
(Heimerziehung)
Heft 2/2002: Gewalt als Thema der Erziehungshilfe: Prävention und Umgehen
- Gewaltprävention
- Gewalt: Leben mit traumatischen Erfahrungen
- Gemeinsam gegen Gewalt - Praktische Möglichkeiten der Gewaltprävention
innerhalb einer Jugendhilfeeinrichtung
- Anti-Aggressions-Training (AAT) und Coolness-Training
Heft 3/2002: Documenta der Erziehungshilfe
- Haben Evaluationsstudien Konsequenzen für die Praxis der Erziehungshilfe?
Ein Blick auf Resultate der Jugendhilfe-Effekte-Studie (JES-Studie)
- Wie erfolgreich ist Heimerziehung? - Ergebnisse aus den Studien "Umbau
statt Ausbau" und "EVAS"
- Der 11. Kinder- und Jugendbericht - Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung
- Vor- und Nachteile einer koedukativen Wohngruppe (am Beispiel der Ver-
selbständigungsgruppe)
Heft 4/2002: Erziehungsberatung - zwischen Prävention und Erziehungshilfe
- Erziehung-, Jugend- und Familienberatung - ein kindzentriertes Angebot der
psycho-sozialen Grundversorgung für Familien
- Der Psychotherapeutische Beratungsdienst (Eltern-, Jugendlichen- und Erzie-
hungsberatung): Eine Einrichtung im präventiven Bereich der Jugendhilfe
Heft 1/2003: Aus der Praxis - für die Praxis
- Den Praktikantinnen eine Chance! Die Bedeutung qualifizierter Praxisanleitung
für Praktikantinnen der sozialen Arbeit
- Aufruf eines Studenten: Den Praktikantinnen eine Chance!
- Ist die "Sozialpädagogische Diagnose" für die stationäre Kinder- und Jugend-
hilfe geeignet? (Praxiskommentar)
Heft 2/2003: Dokumentation der Fachtagung "Aus der Praxis - für die Praxis" - Die
Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern im Handlungsfeld erzieherischer
Hilfen am 21. Mai 2003 in Augsburg
- Beiträge und Eindrücke der Tagung in Augsburg
- Begrüßung und Einstimmung
- Die Praxis ist unverzichtbarer Partner "Ausbildung von ErzieherInnen im Hand-
lungsfeld erzieherischer Hilfen"
- Einführungsreferat: "Die Ausbildung von Erzieherinnen/Erziehern im
Handlungsfeld erzieherischer Hilfen"
- Fachbeiträge zur Situation: "Konkrete Erwartungen an Fachakademien und
Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe"
- Umfrage bei den Mitgliedseinrichtungen des EEV und des LVkE
Heft 3/2003: Vom Nutzen der Bindungstheorie für die Erziehungshilfe
- Zum Nutzen der Bindungsforschung für die Heimerziehung
- Sichere Bindung als Entwicklungsgrundlage - Aspekte der Bindungstheorie
in der Erziehungs- und Familienberatung
- Soziale Kompetenz von 9- bis 14jährigen Jungen aus Scheidungsfamilien:
Implikationen für die praktische Arbeit
- Reicht das system- und ressourcenorientierte Konzept als Basis für eine
theoriegeleitete Praxis der Erziehungshilfe aus?
Heft 4/2003: Die soziale Dimension vom Gesundsein und Kranksein bei Kindern
- Bindungsstörungen bei Kindern
- Lernfeldorientierte Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern
- Integrative Gesund-Seins-Förderung. Auf dem Weg zum Gesund-Sein
- Mädchen Frauen Meine Tage - ein sexualpädagogisches Präventionsprojekt
für Mädchen in der Vorpubertät mit Einbindung der Mütter / Eltern
- Bindungsstörung im Kontext von Erziehungshilfemaßnahmen
- Nachtrag zu PR 2/2003
Lernfeldorientierte Struktur der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an der
Fachakademie für Sozialpädagogik
Heft 1/2004: "Quo vadis Kinder- und Jugendhilfe?" Fachtagung in Regensburg
- Dokumentation der Leiter/-innen Tagung vom 25. - 26.11.2003
- Einführung zum Thema
- Quo vadis Kinder- und Jugendhilfe? Aus kommunaler Sicht
- Quo vadis Kinder- und Jugendhilfe? Aus der Sicht der Bay. Staatsregierung
- Quo vadis Kinder- und Jugendhilfe? aus Sicht der neuesten Forschung und
Berichte, u.a.: 11. Kinder- und Jugendbericht, Shell-Studie und die Folgen
für Bayern
- Quo vadis Kinder- und Jugendhilfe? Aus Sicht des Bay. Landesjugendamtes
Heft 2/2004: Gelingende Erziehung in der stationären Erziehungshilfe - 2 Ansätze
- Zur Sicherheit die Gruppe nutzen - Das Glen Mills Projekt und seine
Perspektiven für stationäre Erziehungshilfen in Deutschland
- Die Angebotspyramide: Modell einer interdisziplinären systemischen
Elternarbeit im staitonären Heimbereich
Heft 3/2004: "Probleme haben wir selbst genug! Zeig uns Lösungen - am besten einfache."
- Sozialarbeitspädagogik als Vorbereitung für die Praxis? - Essay zur
Pädagogik in der Sozialen Arbeit
- Mitarbeitergespräche - eine Facharbeit aus der Weiterbildung für
Gruppenleitung
Heft 4/2004: "Familienzentren als Weiterentwicklung der Erziehungshilfe"
- Praxisforschungsbericht: Evaluation von Verselbständigungsbetreuung gemäß
§ 41 SGB VIII
Heft 1/2005: Arbeiten für die Qualität der Erziehungshilfe
- Nachruf zum tod von Dr. Andreas Mehringer
- Evaluation: "Wie wirksam sind heilpädagogische Tagesstätten?"
- Verstößt eine Absenkung von Qualitätsstandards in der stationären
Erziehungshilfe gegen das Nachhaltigkeitsprinzip?
Heft 2/2005: Das Recht des Kindes auf Achtung
- Arbeit mit traumatisierten Kindern in der Beratungsstelle
Heft 3/2005: Wirksamkeit als zentrales Ziel der Erziehungshilfe
- Sozialräumliche Heimerziehung - von der Notwendigkeit und den Wirkungen
der Sozialraumreformen für die stationären Erziehungshilfen
- Wirksamkeitsorientierte Qualitätsentwicklung mit moses
- Die Wiener Heimreform "Heim 2000" und ihre Wirkungen - ein Beispiel für die
sozialräumliche Organisationsform der Heimerziehung
Heft 4/2005: "An einem Strang ziehen ... und zwar am gleichen Ende"
Dokumentation der Fachtagung vom 23.06.05
- Begrüßung/Einleitung
- "Wohlfahrtsstaat im Wandel" - Konsequenzen für das Zusammenwirken öffent-
licher und freier Träger der Jugendhilfe
- Kooperation als Zielvorgabe nach der Verabschiedung des Bay EUG am
12.03.02
- Erziehungssysteme und bildungssysteme kooperieren
- Solidarität ist kein Auslaufmodell
Heft 1/2006: Erziehung, Bildung und Betreuung in der Erziehungshilfe 1955 - 2005
- Neurotische Verwahrlosung - Weglaufen, Eigentumsdelikte, Lügen,
Hochstapelei, aggressive und sexuelle Verwahrlosung (gekürzt)
- 12. Kinder- und Jugendbericht: Einleitung (2005)
Heft 2/2006: "Ich hasse Dich - verlass mich nicht". Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Bindungsgestörte Kinder und Jugendliche mit einer Borderline-Störung
Heft 3/2006: "Eltern brauchen mehr Rat und Hilfe als bisher". Elternkompetenz fördern
- Familienentwicklung und die Anforderungen an die Beratung in der Kinder- und
Jugendhilfe
- Das Nürnberger Elterntraining N.E.T. - ein konkretes Elterntraining
Heft 4/2006: Wofür wir stehen: Werte und Qualität in der Erziehungshilfe
- Kindheit - Menschenrechte: Verstoßen in die Freiheit?
- Wirkungsmessung als Grundlage einer wirkungsorientierten Jugendhilfe:
10 Empfehlungen
Heft 1/2007: Wie wir werden, wer wir sind - Umsetzung wiesenschaftlicher Erkentnisse in
den Alltag der Erziehungshilfe
Stand und Zukundt der Elternarbeit in der Heimerziehung - eine Buchbesprechung
Heft 2/3/07: Geld nur für Hilfe, die wirkt ... Wirkung erziherischer Hilfen erfassen, messen und
bewerten - Dokumentation der gem. Fachtagung von EEV und LVkE am 04.05.07
- Wirkungen in der Jugendhilfe - unter besonderer Berücksichtigung der Erziehung
in Tagesgruppen (EVAS)
- WIMES, Wirkung von Hilfen zur Erziehung beurteilen
- Geld nur für Hilfe, die wirkt ...
- Was tun heilpädagogische Tagesgruppen nach § 32 und § 35a SGB VIII?
Heft 4/2007: Der Schutzauftrag der Kinder- und Jugendhilfe
- Der Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII - rechtliche Rahmen und fachliche Ein-
schätzung
- Folien aus dem Seminar Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII "Qaulifikation für
erfahrene Fachkräfte
- Kevin und die Folgen
- Datenschutzfragen in der Kinder- und Jugendhilfe
Heft 1/2008: Schule verändert Jugendhilfe - Jugendhilfe verändert Schule - neue Bedarfe oder
Rückgang im Feld erzieherischer Hilfen? - Dokumentation der gemeinsamen
Tagung für Leitungskräfte von EEV und LVkE vom 13./14.02.08
Heft 2/2008: Qualität kommt von Qualifizierung: Plädoyer für die - psychologischen -
Fachdienste
- Psychologischer Fachdienst einer stationären Einrichtung für Mädchen und
junge Frauen
- Fachpsychologische Dienste in der Kinder- und Jugendhilfe unter organisations-
und strukturbezogenen Gesichtspunkten
- 10 Jahre Berufsvorbereitender Dienst (BvD) im Caritas-Kinderdorf Marienstein
ein innovatives Konzept zur Unterstützung von Jugendlichen an der Schwelle
zum Berufseinstieg
Heft 3/2008: Integration?! - Wir zeigen Ihnen wie es geht! - Erziehung in einer Tagesgruppe
nach § 32 SGB VIII (auch in Verbindung mit § 35a SGB VIII) zwischen Hort und
HPT - Dokumentation der Fachtagung der LAG KJH-Bayern vom 28.05.08
Heft 4/2008: "Heim Danke" - Chancen statt Scheitern! - Dokumentation der Auftaktveranstal-
tung der Imagekampagne "Heim Danke"
Heft 1/2/09: Frühe Hilfen - eine Herausforderung für die ambulante Erziehungshilfe an der
Schnittstelle zur Gesundheitshilfe - Dokumentation der LVkE-Fachtatung vom
01.10.08 in Nürnberg
Heft 3/2009: "Erziehungshilfe hilflos - wenn Fachkräfte fehlen" - Dokumentation der Fachtagung
vom 07.05.2009
Eine Bestellung des Pädagogischen Rundbriefs ist gegen 3 &euro für ein Einzelheft bzw. 12,- &euro für ein Jahresabo zuzüglich
Porto/Versandkosten möglich (lvke.m.heckel@caritas-bayern.de).
Fortbildung
Auf Landesebene werden Fortbildungen/Fachtagungen zu bayernweit wichtigen Themen veranstaltet. Das Fortbildungsprogramm des
Landesverbands kath. Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen in Bayern e.V. (LVkE) und der Diözesanen Arbeitsgemeinschaften
umfasst für 2007 insgesamt 45 Angebote und kann über die E-mail-Adresse: lvke.m.heckel@caritas-bayern.de bezogen werden. Zusätzlich werden jährlich Fachtagungen zu Themen wie z.B. Kinderschutz und Wirksamkeit von Erziehungshilfe
veranstaltet.
Der Landes-Caritasverband
- hat mit anderen Trägern der freien Jugendhilfe mit dem kommunalen Spitzenverbänden den Rahmenvertrag nach § 78 f SGB VIII
verhandelt und arbeitet in der Landeskommission Kinder und Jugendhilfe mit.
- bündelt und koordiniert die Informationen aus und über die Kinder- und Jugendhilfe, die kommunal organisiert ist, auf Landesebene.
- vertritt auf Landesebene spitzenverbandlich die Interessen der Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe und verantwortet
die Stellungnahmen zu den bayrischen Gesetzesvorhaben und den Empfehlungen des Bayerischen Landesjugendamtes.
- formuliert in Absprache mit dem Fachverband LVkE die fachpolitischen Positionen.
Zuständig für die Kinder-und Jugendhilfe, Bereich Erziehungshilfe beim Landes-Caritasverband Bayern ist die Diplom-Psychologin Dr. Monika Deuerlein. Sie ist gleichzeitig Geschäftsführerin des Landesverbandes kath. Einrichtungen
und Dienste der Erziehungshilfen in Bayern e.V. (LVkE): lvke.m.deuerlein@caritas-bayern.de,
Sekretariat: lvke.m.heckel@caritas-bayern.de
In den sieben bayerischen Diözesan-Caritasverbänden sind folgende Referentinnen und Referenten für die Erziehungshilfe zuständig:
Augsburg
Maria Schwarz: SchwarzM@kjf-augsburg.de
Bamberg
Ursula Kundmüller: ursula.kundmueller@caritas-bamberg.de
Eichstätt:
Diözesan-Caritasdirektor Msgr. Rainer Brummer: maria.alberter@caritas-eichstaett.de
München und Freising
Franz Schlund: fschlund@caritasmuenchen.de
Passau
Elfi Gonaruk: gonaruk@caritas-passau.de
Regensburg:
Robert Gruber: agke@kjf-regensburg.de
Würzburg
Roland Giegerich: giegerichr@caritas-wuerzburg.de