|
"Angesichts gewisser Prozesse der Globalisierung, die nicht selten weltweit den Unterschied zwischen reichen und armen Ländern
über alle Maßen anwachsen lassen, dürfen wir nicht tatenlos bleiben. Wir müssen die anklagen, welche die Reichtümer der Erde
verschwenden und dadurch Ungleichheiten hervorrufen, die zum Himmel schreien (vgl. Jak 5,4). ... Das Gebet, das wir in jeder heiligen Messe wiederholen: »Unser tägliches Brot gib uns heute«, verpflichtet uns,
in Zusammenarbeit mit internationalen, staatlichen und privaten Institutionen alles uns Mögliche zu tun, damit in der Welt
der Skandal des Hungers und der Unterernährung, worunter viele Millionen Menschen vor allem in den Entwicklungsländern leiden,
aufhört oder zumindest abnimmt." Papst Benedikt XVI., Sacramentum Caritatis. Nachsynodales Schreiben über die Eucharistie, 22. Februar 2007 (Nr. 90 und 91)
|
|