Über 726.000 Euro Spenden
sind im vergangenen Jahr aus dem Bistum Eichstätt an das Hilfswerk der
deutschen Caritas „Caritas international“ in Freiburg geflossen. Dies geht aus
einer Statistik des Werkes hervor, die dem Caritasverband für die Diözese
Eichstätt vorliegt. Danach wurden knapp drei Viertel dieser Summe von Menschen
aus der Diözese allein für die Opfer der Dürre in Ostafrika und der
Tsunami-Erdbeben-Reaktorkatastrophe
in Japan aufgebracht:
über 390.000 für Ostafrika und gut 145.000 für Japan.
Über 100.000 Euro kamen
zudem der „
zweckungebundenen
Not- und
Katastrophenhilfe“ zugute. Diese Gelder werden beispielsweise abgerufen, wenn
eine Katastrophe oder Krise eintritt und die konkrete Spendenwerbung erst
anläuft. Darüber hinaus dienen diese Mittel „vergessenen Katastrophen“, die
nicht im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit stehen.
„Ich finde es lobenswert,
dass immer wieder Menschen im Bistum sensibel auf humanitäre Katastrophen in
anderen Ländern reagieren und Betroffenen finanziell helfen. Dafür bin ich sehr
dankbar“, so Caritasdirektor Rainer Brummer.